Illustration for the article on the Dutch Circular Materials Plan
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Was der niederländische Circulair Materialenplan für Kunstrasen bedeutet

Der niederländische Staatssekretär für Infrastruktur und Wasserwirtschaft hat den Circulair Materialenplan (CMP) verabschiedet, den neuen nationalen Plan der Niederlande für den Umgang mit Materialien und Abfällen. Er löst am 30. Dezember 2025 den LAP3 (Landelijk Afvalbeheerplan 3, den bisherigen nationalen Abfallwirtschaftsplan) ab. Der neue Rahmen spiegelt einen breiteren Wandel in der Betrachtung von Materialien über ihren gesamten Lebenszyklus wider und legt mehr Gewicht auf Materialzusammensetzung, Dokumentation und Rückverfolgbarkeit.

Für Fachleute in Landschaftsbau, Sport- und Freizeitprojekten zeigt der CMP, dass immer genauer hingeschaut wird: woraus Produkte bestehen, wie Materialien dokumentiert werden und welche Wege nach der Nutzung offenstehen könnten.

Warum das wichtig ist

Kunstrasen wurde bisher vor allem nach Leistung, Optik und Kosten beurteilt. Diese Faktoren bleiben wichtig, doch der CMP unterstreicht die wachsende Bedeutung von Materialinformationen und Lebenszyklusbetrachtungen.

Für Kommunen, Planer, Bauunternehmen und Betreiber von Anlagen bedeutet das: Fragen zu Materialzusammensetzung, Produktdokumentation und Rückverfolgbarkeit dürften bei Beschaffung und Projektplanung zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Die Diskussion geht nach und nach über die reine Oberflächenleistung hinaus. Materialentscheidungen in der Planungsphase werden zu einem größeren Teil des Entscheidungsprozesses.

Materialtransparenz gewinnt an Bedeutung

Eines der zentralen Themen im breiteren Übergang zu einem kreislauforientierten Materialmanagement ist Transparenz. Wer versteht, wie Produkte aufgebaut sind und wie Materialien identifiziert werden, bekommt ein klareres Bild davon, welche Optionen im Lebenszyklus eines Produkts bestehen können.

Für Kunstrasensysteme rücken damit folgende Punkte stärker in den Vordergrund:

  • Transparente Materialzusammensetzung
  • Produktdokumentation
  • Rückverfolgbarkeit der Materialien
  • Unabhängige Prüfung
  • Umweltbezogene Produktinformationen

Damit wird die Materialgestaltung neben Leistung, Sicherheit und Kosten zu einem immer wichtigeren Kriterium.

Was das für die Kunstrasenbranche bedeutet

Die Verabschiedung des CMP schafft mehr Klarheit für Organisationen, die an Kunstrasenprojekten beteiligt sind.

Es ist zu erwarten, dass Kommunen und Planer Dokumentation und Materialinformationen zunehmend Gewicht beimessen. Bauunternehmen und Verlegebetriebe könnten eine wachsende Nachfrage nach Systemen erleben, die sich leicht identifizieren und dokumentieren lassen. Hersteller werden ermutigt, die Materialzusammensetzung früher im Designprozess zu berücksichtigen.

In der gesamten Branche wächst die Erkenntnis, dass Materialentscheidungen in der Produktentwicklung beeinflussen, was später möglich bleibt.

Wie ONE-DNA™ zu dieser Entwicklung passt

Die Prinzipien hinter ONE-DNA™ sind eng mit vielen Themen verbunden, die in der Branche derzeit an Aufmerksamkeit gewinnen. ONE-DNA™ beruht auf einem Design aus 100 % PE (ein einziges Polymer) und wird durch Produktdokumentation, unabhängige Prüfungen und Umweltdaten gestützt. Jede Installation kann mit einer Projektregistrierung verknüpft werden.

Im Mittelpunkt steht nicht nur die Produktleistung, sondern auch Materialtransparenz, Rückverfolgbarkeit und der Erhalt des Materialwerts über den gesamten Lebenszyklus.

Ausblick

Die Verabschiedung des CMP markiert einen wichtigen Moment für den Umgang mit Materialien in den Niederlanden. Auch wenn sich die praktischen Folgen erst im Lauf der Zeit zeigen werden, wird die Richtung immer deutlicher: Materialzusammensetzung, Dokumentation und Rückverfolgbarkeit gewinnen in vielen Produktkategorien an Bedeutung, auch bei Kunstrasen.

Für Organisationen, die Kunstrasensysteme planen, ausschreiben, verlegen oder betreiben, wird das Verständnis der Materialien genauso wichtig wie das Verständnis der Leistung.

Die Zukunft von Kunstrasen wird nicht allein von der Optik bestimmt, sondern zunehmend von den Entscheidungen in der Designphase.

Aktualisierung, Oktober 2026: Hinweise auf ein Rücknahmeprogramm wurden überarbeitet. ONE-DNA™ betreibt derzeit in keinem Markt ein Rücknahmeprogramm.

Aktualisierung, Oktober 2026: Dieser Beitrag beschreibt das ONE-DNA™ Sortiment zum Zeitpunkt der Veröffentlichung, das auf Polyethylen (PE) basierte. ONE-DNA™ umfasst inzwischen auch einen Materialweg mit 100 % PO; die aktuellen Materialwege finden Sie unter Technologie.

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