Seminar on circular sports and play surfaces
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Branchenseminar zu kreislauforientierten Lösungen für Sport- und Spielflächen

Am 8. Februar trafen sich Fachleute aus dem niederländischen Sport- und Spielflächenbau bei Almere City FC zu einem Seminar über kreislauforientierte Lösungen und den langfristigen Erhalt von Materialwert. Die von KSP Kunstgras organisierte Veranstaltung brachte Hersteller, Einbaubetriebe, Recyclingunternehmen und Branchenexperten zusammen, um Wissen auszutauschen und praktische Ansätze für eine ressourcenschonende Infrastruktur zu diskutieren.

Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette

Der Wandel hin zu kreislauffähigeren Systemen erfordert Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Von Produktdesign und Materialauswahl über Einbau und Pflege bis zur Behandlung am Ende der Nutzungsdauer beeinflusst jede Phase, wie Materialien erhalten und wiederverwendet werden können.

Das Seminar bot Fachleuten Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, aktuelle Herausforderungen zu besprechen und Entwicklungen zu beleuchten, die eine effizientere Ressourcennutzung bei Sport- und Spielflächen unterstützen.

Praxiswissen aus der Branche

Das Nachmittagsprogramm eröffnete Joost Sweep von KSP Kunstgras. Er stellte laufende Initiativen des Unternehmens zu betrieblicher Effizienz, Materialeinsatz und CO₂-Reduktion vor. Besondere Aufmerksamkeit galt den Aktivitäten auf dem Weg zur Zertifizierung auf Stufe 5 der CO₂-Prestatieladder (CO₂ Performance Ladder), eines niederländischen Zertifizierungssystems für CO₂-Management.

Anschließend stellten mehrere Gastredner Entwicklungen aus verschiedenen Teilen der Lieferkette vor.

Ron Lokhorst von Schmitz Foam sprach über aktuelle Innovationen bei elastischen Tragschichten (Shockpads) und darüber, welche Rolle diese Systeme für eine längere Produktlebensdauer und die Materialrückgewinnung spielen können.

Jasper Eppingbroek stellte die Prinzipien von ONE-DNA™ vor, einem Kunstrasensystem aus 100 % PE (ein einziges Polymer), das darauf ausgelegt ist, Recyclingprozesse zu vereinfachen und den Materialwert am Ende der Nutzungsdauer zu erhalten. Durch weniger Materialvielfalt können Systeme aus einem einzigen Polymer dazu beitragen, künftige Recyclingprozesse einfacher und effizienter zu machen.

Jan Kolijn schloss die Veranstaltung mit einem Überblick über die Recyclingherausforderungen herkömmlicher Mehrmaterial-Kunstrasensysteme ab. Sein Vortrag unterstrich, wie wichtig es ist, die Behandlung am Ende der Nutzungsdauer bereits in der Produktentwicklung zu berücksichtigen, und erläuterte, wie die Materialzusammensetzung die Recyclingmöglichkeiten beeinflusst.

Vom Design zur Wiederverwendung

Ein wiederkehrendes Thema des Seminars war, Produkte von vornherein mit Blick auf ihren nächsten Lebenszyklus zu gestalten. Die Teilnehmenden diskutierten, wie Entscheidungen in der Produktentwicklung Materialrückgewinnung, Effizienz der Aufbereitung und künftige Wiederverwendung beeinflussen können.

Statt Recycling als Herausforderung am Ende des Produktlebens zu betrachten, betonten die Redner den Wert, Prinzipien des kreislauforientierten Designs von Anfang an zu berücksichtigen.

Ausblick

Die starke Beteiligung von Organisationen aus der gesamten Branche zeigte das gemeinsame Interesse an praktischen Lösungen für einen verantwortungsvollen Ressourceneinsatz und den langfristigen Wert von Infrastruktur.

Durch Wissensaustausch und engere Zusammenarbeit entlang der Lieferkette legt die Branche weiter die Grundlage für künftige Entwicklungen in kreislauforientiertem Design, Materialrückgewinnung und zukunftsfähiger Freizeitinfrastruktur.

Das Seminar hat gezeigt: Echter Fortschritt beginnt mit offenem Dialog, praxisnaher Innovation und dem gemeinsamen Willen zur kontinuierlichen Verbesserung.

Aktualisierung, Oktober 2026: Dieser Beitrag beschreibt das ONE-DNA™ Sortiment zum Zeitpunkt der Veröffentlichung, das auf Polyethylen (PE) basierte. ONE-DNA™ umfasst inzwischen auch einen Materialweg mit 100 % PO; die aktuellen Materialwege finden Sie unter Technologie.

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