Bei Impact on the Beach, einem Business-Festival rund um Innovation und zukunftsorientiertes Denken, ging es um die Frage, wie Branchen Materialien, Produkte und Ressourcen über ihren gesamten Lebenszyklus besser managen können.
Im Rahmen der Veranstaltung durften wir uns an einem Dialog der GBN Group beteiligen, der die Rolle von Produktgestaltung, Materialrückgewinnung und Werterhalt für künftige Strategien im Ressourcenmanagement beleuchtete.
Werterhalt als Gestaltungsprinzip
Ein zentrales Thema war der Werterhalt. Je genauer Branchen untersuchen, wie Produkte gestaltet und am Ende ihrer Nutzungsdauer verarbeitet werden, desto wichtiger wird es, den Wert der Materialien zu erhalten.
Die Diskussion zeigte, wie die Produktgestaltung künftige Verarbeitungsoptionen beeinflusst und wie die Materialzusammensetzung darüber mitentscheidet, ob sich wertvolle Rohstoffe zurückgewinnen und wiederverwenden lassen.
Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette
Ein weiteres wichtiges Thema war die Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Wirksame Materialrückgewinnung hängt oft von der Kooperation zwischen Herstellern, Einbaufirmen, Nutzern, Sammelunternehmen und Recyclingpartnern ab. Wer Wissen teilt und Prozesse aufeinander abstimmt, versteht besser, wie Produkte ihren Lebenszyklus durchlaufen und wie sich Materialien nach der Nutzung handhaben lassen.
Die Veranstaltung bot Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und zu erörtern, wie die verschiedenen Beteiligten zu effizienteren Systemen im Materialmanagement beitragen können.
Über das Recycling hinaus
Recycling bleibt ein wichtiger Bestandteil des Ressourcenmanagements. In den Gesprächen ging es aber auch darum, welche Rolle die Produktgestaltung für künftige Rückgewinnungsoptionen spielt.
Die Prinzipien des Design for Recycling (recyclinggerechte Produktgestaltung) ermutigen Hersteller, die Verarbeitung am Ende der Nutzungsdauer bereits in der Produktentwicklung zu berücksichtigen. Materialauswahl, Produktzusammensetzung und Verarbeitbarkeit beeinflussen, wie Materialien nach der Nutzung behandelt werden können.
Bei ONE-DNA™ zeigte sich dieser Ansatz in einem Produktaufbau aus 100 % PE (ein einziges Polymer).
Das Gespräch geht weiter
Impact on the Beach war eine wertvolle Plattform, um zu diskutieren, wie Produktgestaltung, Materialrückgewinnung und Zusammenarbeit künftige Ansätze im Ressourcenmanagement unterstützen können.
Die Veranstaltung hat gezeigt, wie wichtig es ist, die verschiedenen Teile der Wertschöpfungskette zusammenzubringen, um Wissen auszutauschen, bestehende Annahmen zu hinterfragen und praktische Lösungen für die kommenden Jahre zu entwickeln.
Aktualisierung, Oktober 2026: Dieser Beitrag beschreibt das ONE-DNA™ Sortiment zum Zeitpunkt der Veröffentlichung, das auf Polyethylen (PE) basierte. ONE-DNA™ umfasst inzwischen auch einen Materialweg mit 100 % PO; die aktuellen Materialwege finden Sie unter Technologie. Frühere Hinweise auf ein Rücknahmeprogramm wurden überarbeitet; ONE-DNA™ betreibt derzeit in keinem Markt ein Rücknahmeprogramm.
Mehr zum Thema: Umweltdaten · Technologie






























